Depressionen in den Wechseljahren

Die hormonelle Umstellung in den Wechseljahren hat nachweislich einen Einfluss auf die mentale Gesundheit. Psychische Erkrankungen wie Depressionen können in dieser Lebensphase erstmals auftreten oder sich verstärken.

Inhaltsverzeichnis

Allgemeine Informationen über Depressionen bei Frauen

Die hormonelle Umstellung in den Wechseljahren kann diverse Symptome wie Hitzewallungen, nächtliche Schweißausbrüche, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen und auch ernsthafte Erkrankungen wie bspw. Herz-Kreislauf-Erkrankungen hervorrufen. Neuere Studien zeigen, dass die Wechseljahre auch mit einem erhöhten Risiko verbunden sind, an Depressionen zu erkranken. [1–4]

Generell erkranken Frauen im Laufe ihres Lebens etwa doppelt so häufig an einer Depression wie Männer. Viele Frauen scheiden in den Wechseljahren sogar früher als erwartet aufgrund von Depressionen und Angstzuständen aus dem Berufsleben aus. Das hat Konsequenzen wie Gehalts- und Renteneinbußen. Andere berichteten, dass sie nicht mehr in der Lage seien, ihren Alltag zu bewältigen oder Lebensfreude zu empfinden. All dies führt zu einer Verschlechterung der Lebensqualität. [5,6]

Interessant

Die Wechseljahre werden auch Klimakterium genannt. Dieser Begriff stammt aus dem Griechischen (klimaktér = „Sprosse einer Leiter“) und bedeutet sinngemäß so viel wie „kritischer Zeit- oder Wendepunkt im Leben eines Menschen“. [7]


Ob Sie Beschwerden während der Wechseljahre entwickeln, ist nicht vorhersehbar. Es gibt Frauen, die gar keine oder nur leichte Symptome haben. Und es gibt Frauen, die so stark unter Wechseljahresbeschwerden leiden, dass sie eine Behandlung benötigen, um ihr Leben meistern zu können. [8]

Hormonelle Veränderungen während der Wechseljahre

Mit Beginn der Wechseljahre verändern sich die Spiegel der Hormone Östrogen und Progesteron deutlich. In der Perimenopause sind vor allem starke Hormonschwankungen charakteristisch. Dabei sinkt der Progesteronspiegel häufig früher und kontinuierlicher ab als der Östrogenspiegel. Infolge dieses Ungleichgewichts kann eine Östrogendominanz entstehen, was bedeutet, dass der Östrogenspiegel im Verhältnis zum Progesteron überwiegt.

Im weiteren Verlauf und mit dem Übergang von der Perimeno- in die Menopause nimmt auch die Östrogenproduktion zunehmend ab. Schließlich sind in der Postmenopause sowohl Östrogen- als auch Progesteronspiegel dauerhaft auf einem niedrigen Niveau.

Da beide Hormone an diversen Prozessen im Körper beteiligt sind, wirkt sich ihre abnehmende Konzentration auf körperliche und psychische Funktionen aus und kann – muss aber nicht – unterschiedliche Symptome hervorrufen.

Welchen Einfluss haben Hormone auf die Psyche?

Das Absinken der Hormonkonzentration in den Wechseljahren kann einen Einfluss auf die Stimmung haben, denn Östrogen und Progesteron haben einige positive Eigenschaften.

Progesteron hat eine beruhigende Wirkung auf das Nervensystem. Es kann emotionale Schwankungen abmildern und unterstützt die innere Stabilität. [9]


Östrogene tragen zu einer Stimmungsaufhellung bei und sind maßgeblich am Serotonin-Stoffwechsel beteiligt. Serotonin, auch Glückshormon genannt, reduziert wiederum Ängste und Stresserleben.

Die Veränderung der Hormonspiegel kann neben anderen Einflussfaktoren schwerwiegende psychische Folgen haben [3,12,13]:

  • Kognitive Beeinträchtigungen wie Denk- und Konzentrationsschwierigkeiten (sog. Brain Fog)
  • Stimmungsschwankungen inkl. Reizbarkeit und Wutausbrüche
  • Entstehung oder Zunahme von depressiven Verstimmungen bis hin zu schwerwiegenden Depressionen
  • Entwicklung von anderen psychischen Erkrankungen wie z. B. Angststörungen

Hinzu kommt, dass sich Wechseljahres-Symptome auch gegenseitig bedingen können:
Kommt es beispielsweise durch nächtliche Hitzewallungen zu Schlafstörungen, kann dies tagsüber zu Stimmungsschwankungen führen. Dies wiederum kann die Entstehung einer Depression begünstigen. [14]

➚ Hier finden Sie weiterführende Artikel zu

Was sind Stimmungsschwankungen?

Stimmungsschwankungen zählen zu den frühesten und häufigsten Begleiterscheinungen der Wechseljahre. Das emotionale Befinden kann sich innerhalb kurzer Zeit stark verändern. Manchmal reichen schon kleine Auslöser im Alltag, um aus dem Gleichgewicht zu geraten. Wie sich diese Schwankungen zeigen, ist ganz unterschiedlich und sehr individuell [15]: 

  • Stimmungsschwankungen in unterschiedlichen Intensitäten (von Reizbarkeit bis hin zur Aggressivität)
  • Unzufriedenheit
  • Konzentrationsprobleme
  • Niedergeschlagenheit
  • Erschöpfung
  • Unruhe, Nervosität
  • Ängstlichkeit
  • Traurigkeit
  • Innere Anspannung 

Unterschiede: Depressive Verstimmung oder depressive Episode

Die Symptome einer depressiven Verstimmung sind denen der Stimmungsschwankungen sehr ähnlich, halten jedoch länger an. Eine depressive Verstimmung sollte dennoch nach einigen Tagen oder Wochen wieder von selbst verschwinden. Zusätzliche Anzeichen können sein:

  • gedrückte Stimmung
  • Antriebslosigkeit
  • negative Gedanken


Eine depressive Episode hingegen ist eine ernstzunehmende Erkrankung, bei der die Symptome mindestens über zwei Wochen anhalten, als sehr intensiv erlebt werden und die Lebensqualität der Betroffenen stark einschränken.  Sie erfordern daher meist eine therapeutische und/oder medikamentöse Behandlung. Typische Symptome sind [16, 17]:

  • anhaltende Traurigkeit und/oder gedrückte Stimmung
  • Interessen- und Freudverlust
  • starke Müdigkeit und Antriebslosigkeit
  • Grübeln
  • Gefühle der Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit (bis hin zu Suizidgedanken)
  • Schlaf- und Konzentrationsstörungen
  • körperliche Beschwerden wie z. B. chronische Schmerzen
  • veränderter Appetit 
  • Schuldgefühle und Selbstvorwürfe 
  • geringes Selbstvertrauen


Während eine depressive Verstimmung meist vorübergehend ist, ist eine depressive Episode  intensiver, langanhaltender und bedarf einer professionellen Behandlung.

Manche Frauen in den Wechseljahren weisen ein erhöhtes Risiko auf, an Depressionen zu erkranken. Die Risikogruppe umfasst dabei vor allem Frauen, die [8]:

  • bereits unter dem PMS (Prämenstruelles Syndrom) gelitten haben
  • eine postnatale Depression erlebt haben
  • oder bereits früher an depressiven Episoden erkrankt sind

Wann sollten Sie sich Hilfe suchen?

Sie sollten sich unbedingt therapeutische und/oder medizinische Hilfe suchen, wenn…

  • Ihre depressive Verstimmung länger als zwei Wochen anhält
  • depressive Symptome täglich auftreten und Ihren Alltag merklich beeinträchtigen
  • Sie sich häufig traurig, leer oder überfordert fühlen
  • Sie kaum noch Lebensfreude empfinden oder pessimistisch in die Zukunft blicken
  • Sie unter Schlafstörungen, Antriebslosigkeit, vermindertem Selbstwertgefühl, Konzentrationsproblemen, Schuldgefühlen, reduziertem Appetit oder körperlichen Beschwerden leiden

Zögern Sie nicht, sich frühzeitig Hilfe zu holen. Wenden Sie sich bei Verdacht an Ihre:n Hausarzt:ärztin oder eine psychologische Beratungsstelle. Über die Seite der Deutschen Depressionshilfe finden Sie viele Informationen und Hilfsangebote rund um das Thema Depressionen.

Diagnose „Depression“ in den Wechseljahren

Ob eine Depression durch die Wechseljahre bedingt ist oder es andere Gründe gibt, muss unbedingt ärztlich abgeklärt werden. Die Diagnose kann durch folgende Untersuchungen gestellt werden [20]:

  • Bestimmung Ihres Menopausenstadiums
  • Bewertung der gleichzeitig auftretenden psychischen und Menopausensymptome
  • Bewertung der in der Lebensmitte üblichen psychosozialen Faktoren (z. B. Tod eines nahestehenden Familienmitglieds, schwerwiegendes belastendes Lebensereignis, negative Einstellungen gegenüber dem Älterwerden und den Wechseljahren)
  • Ausschluss von Differentialdiagnosen
  • Verwendung validierter Screening-Instrumente

Die Diagnose beeinflusst die Wahl der Therapieform. Sind Ihre Hormone im Gleichgewicht, kann eine Therapie mit Antidepressiva oder Phytotherapeutika helfen. Liegt hingegen ein Hormonmangel oder ‑ungleichgewicht vor, kann eine Hormonersatztherapie bei schweren Depressionen auch in Kombination mit einem Antidepressivum hilfreich sein.

Behandlung von Depressionen in den Wechseljahren

Die Therapieoptionen sollten immer individuell abgestimmt, ärztlich begleitet und besonders die medikamentösen Maßnahmen hinsichtlich Neben- oder Wechselwirkungen sorgfältig geprüft werden. Folgende Möglichkeiten haben sich in der Behandlung von Depressionen in den Wechseljahren bewährt:

Lebensstil & Selbstfürsorge
Bewegung, ausreichend Schlaf, Entspannungstechniken (z. B. Reflexzonenmassage, Aroma-Therapie, Yoga, Meditation) und soziale Kontakte wirken nachweislich stimmungsstabilisierend. Eine ausgewogene Ernährung kann ebenfalls zur emotionalen Stabilität beitragen. [18,19]

Psychotherapie
Besonders bei leichten bis mittelschweren Depressionen kann Ihnen Gesprächstherapie (z. B. Verhaltenstherapie) helfen, um u. a. belastende Gedankenmuster zu erkennen und zu verändern. [20]

Pflanzliche Mittel
Präparate mit Johanniskraut, Traubensilberkerze, Melisse, Lavendel und medizinischem Cannabis können bei leichten Beschwerden helfen. Auch hier ist eine professionelle Begleitung dringend zu empfehlen. [17, 21, 22]

Medikamentöse Behandlung
Bei anhaltenden und schweren Depressionen können Antidepressiva helfen. Die Einnahme von Medikamenten sollte immer unter ärztlicher Beobachtung stattfinden. [20, 23]

Hormontherapie (HRT)
Eine individuell abgestimmte Hormonersatztherapie kann Stimmungsschwankungen, depressive Verstimmungen und auch Depressionen deutlich verbessern. Sie wird aber meist nur eingesetzt, wenn auch andere Wechseljahressymptome vorhanden sind. [20, 23]

Tipps bei Stimmungsschwankungen

1. Bewegen Sie sich regelmäßig: lange Spaziergänge, Yoga oder leichtes Training fördern die Stimmung durch die Ausschüttung von Endorphinen (Glückshormone).

2. Ernähren Sie sich gesund und ausgewogen: eine ballaststoffreiche Ernährung mit Obst, viel Gemüse, Vollkorn und gesunden Fetten stabilisiert den Blutzucker.

3. Machen Sie regelmäßig Pausen: kleine Achtsamkeits-, Atemübungen oder Meditationseinheiten können Ihnen helfen, mit Ihnen in Verbindung zu gehen, Stress zu reduzieren und Ihre innere Balance zu stärken.

4. Pflegen Sie ihre sozialen Kontakte: Austausch mit Freund:innen, Partner:innen oder Selbsthilfegruppen kann helfen, sich verbunden und verstanden zu fühlen. Aber auch angenehme Aktivitäten wie Spieleabende oder andere gemeinsame Freizeitaktivitäten können die Stimmung anheben.

5. Sorgen Sie für einen erholsamen Schlaf: ein fester Schlafrhythmus und entspannende Abendroutinen (z. B. ein warmes Bad, kein Handy vorm Schlafengehen, Tagebuch führen) lassen Sie besser in den Schlaf finden. Denn dieser ist wichtig für Ihre seelische Stabilität.

Quellen

[1] AWMF online (2020): S3-Leitlinie: Peri- und Postmenopause – Diagnostik und Interventionen. In: https://register.awmf.org/assets/guidelines/015-062l_S3_HT_Peri-Postmenopause-Diagnostik-Interventionen_2021-01.pdf

[2] Soares, C.N., Prouty, J., Born, L., Steiner, M. (2005): Treatment of menopause-related mood disturbances. In: CNS Spectr. 2005 Jun;10(6):489-97. doi: 10.1017/s109285290002318x.

[3] Jia, Y., Zhou, Z., Xiang, F., Hu, W., & Cao, X. (2024). Global prevalence of depression in menopausal women: A systematic review and meta-analysis. Journal of affective disorders, 358, 474–482. https://doi.org/10.1016/j.jad.2024.05.051

[4] Hawkins S. S. (2025): Associations Between Menopause and Depression. In: Journal of obstetric, gynecologic, and neonatal nursing: JOGNN, 54(1), 20–31. https://doi.org/10.1016/j.jogn.2024.12.004

[5] Hapke, U., Cohrdes, C., & Nübel, J. (2019, 11. Dezember). Depressive Symptomatik im europäischen Vergleich – Ergebnisse des European Health Interview Survey (EHIS) 2 [Fact Sheet]. Journal of Health Monitoring, 4(4), 62–68. https://doi.org/10.25646/6221

[6] Kulkarni, J., Gurvich, C., Mu, E., Molloy, G., Lovell, S., Mansberg, G., Horton, S., Morton, E., Uppal, T., Cashell, C., de Castella, A., Reisel, D., Dear, L., Weatherburn-Reeves, N., Harris, K., Pietrobon, K., Teagle, K., Kim, B. Y., Newson, L., & Szoeke, C. (2024): Menopause depression: Under recognised and poorly treated. In: The Australian and New Zealand journal of psychiatry, 58(8), 636–640. https://doi.org/10.1177/00048674241253944

[7] Dudenredaktion. (n.d.). Klimakterium. Duden – Deutsches Universalwörterbuch. Retrieved June 23, 2025, from https://www.duden.de/rechtschreibung/Klimakterium

[8] De Liz, Sheila (2020): Woman on fire. Hamburg, Rowohlt Verlag.

[9] Taraborrelli S. (2015). Physiology, production and action of progesterone. Acta obstetricia et gynecologica Scandinavica, 94 Suppl 161, 8–16. https://doi.org/10.1111/aogs.12771

[10] Seifert-Klauss, V. (2015): Neuzeit der Hormon- bzw. Hormonersatztherapie. In: Frauenarzt 56/6.

[11] Santoro, N., Roeca, C., Peters, B.A., Neal-Perry, G. (2021): The Menopause Transition: Signs, Symptoms, and Management Options. In: J Clin Endocrinol Metab. 2021 Jan 1;106(1):1-15. doi: 10.1210/clinem/dgaa764.

[12] Bromberger, J.T., et al. (2011): Mood and menopause: findings from the Study of Women’s Health Across the Nation (SWAN) over 10 years. In: Obstet Gynecol Clin North Am. 38(3):609–25.

[13] Bromberger, J.T., Kravitz, H.M., Chang, Y., Randolph, J.F. Jr, Avis, N.E., Gold, E.B., Matthews, K.A. (2013): Does risk for anxiety increase during the menopausal transition? Study of women’s health across the nation. In: Menopause. 2013 May;20(5):488-95. doi: 10.1097/GME.0b013e3182730599.

[14] Baker F. C. (2023). Optimizing sleep across the menopausal transition. Climacteric : the journal of the International Menopause Society, 26(3), 198–205. https://doi.org/10.1080/13697137.2023.2173569

[15] Borozan, S., Kamrul-Hasan, A. B. M., & Pappachan, J. M. (2024): Hormone replacement therapy for menopausal mood swings and sleep quality: The current evidence. World journal of psychiatry, 14(10), 1605–1610. https://doi.org/10.5498/wjp.v14.i10.1605

[16] Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte. (o. J.). ICD-10-GM 2025: F30–F39 Affektive Störungen. In Klassifikationen – ICD-10-GM Kode-Suche https://klassifikationen.bfarm.de/icd-10-gm/kode-suche/htmlgm2025/block-f30-f39.htm

[17] Dobrek, L., & Głowacka, K. (2023): Depression and Its Phytopharmacotherapy – A Narrative Review. In: International journal of molecular sciences, 24(5), 4772. https://doi.org/10.3390/ijms24054772

[18] Lialy, H. E., Mohamed, M. A., AbdAllatif, L. A., Khalid, M., & Elhelbawy, A. (2023): Effects of different physiotherapy modalities on insomnia and depression in perimenopausal, menopausal, and post-menopausal women: a systematic review. In: BMC women’s health, 23(1), 363. https://doi.org/10.1186/s12905-023-02515-9

[19] Kris-Etherton, P. M., Petersen, K. S., Hibbeln, J. R., Hurley, D., Kolick, V., Peoples, S., Rodriguez, N., & Woodward-Lopez, G. (2021): Nutrition and behavioral health disorders: depression and anxiety. Nutrition reviews, 79(3), 247–260. https://doi.org/10.1093/nutrit/nuaa025

[20] Maki, P. M., Kornstein, S. G., Joffe, H., Bromberger, J. T., Freeman, E. W., Athappilly, G., Bobo, W. V., Rubin, L. H., Koleva, H. K., Cohen, L. S., & Soares, C. N. (2019): Guidelines for the Evaluation and Treatment of Perimenopausal Depression: Summary and Recommendations. Journal of women’s health (2002), 28(2), 117–134. https://doi.org/10.1089/jwh.2018.27099.mensocrec

[21] Mejia-Gomez, J., Phung, N., Philippopoulos, E., Murphy, K. E., & Wolfman, W. (2021): The impact of cannabis use on vasomotor symptoms, mood, insomnia and sexuality in perimenopausal and postmenopausal women: a systematic review. In: Climacteric: the journal of the International Menopause Society, 24(6), 572–576. https://doi.org/10.1080/13697137.2021.1898581

[22] Dahlgren, M. K., El-Abboud, C., Lambros, A. M., Sagar, K. A., Smith, R. T., & Gruber, S. A. (2022): A survey of medical cannabis use during perimenopause and postmenopause. Menopause (New York, N.Y.), 29(9), 1028–1036. https://doi.org/10.1097/GME.0000000000002018

[23] Herson, M., & Kulkarni, J. (2022): Hormonal Agents for the Treatment of Depression Associated with the Menopause. Drugs & aging, 39(8), 607–618. https://doi.org/10.1007/s40266-022-00962-x

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