Abnehmen in den Wechseljahren

Ab einem gewissen Alter scheint der Körper anders zu ticken: Trotz gewohnter Ernährung und Bewegung steigt das Gewicht und lässt sich schwerer wieder loswerden. Gerade in den Wechseljahren verändert sich vieles, was früher problemlos funktionierte. Doch das heißt nicht, dass Abnehmen unmöglich ist. Es braucht nur eine neue, kluge Strategie, die auf dich und diese Lebensphase abgestimmt ist.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Abnehmen bleibt möglich, aber der Körper reagiert in den Wechseljahren anders als früher – Geduld und neue Strategien sind gefragt.
  • Realistische Ziele helfen, Frust zu vermeiden – schon kleine Fortschritte wirken sich positiv auf Gesundheit und Wohlbefinden aus.
  • Mediterrane Ernährung mit Gemüse, Vollkorn, Hülsenfrüchten, Fisch und gesunden Fetten unterstützt den Stoffwechsel – auch hochwertige Eiweißquellen sind enthalten.
  • Regelmäßige Bewegung (vor allem Krafttraining) ist essenziell, um Muskelmasse zu erhalten und den Energieverbrauch zu steigern.
  • Hormontherapie kann den Stoffwechsel positiv beeinflussen – der Mythos „Progesteron macht schlank“ ist jedoch wissenschaftlich nicht belegt.

Warum das Abnehmen in den Wechseljahren schwerer fällt

Mit Beginn der Wechseljahre verändert sich der Hormonhaushalt, insbesondere der sinkende Östrogenspiegel beeinflusst zahlreiche Prozesse im Körper.
Dazu gehören:

  • Verlangsamter Stoffwechsel: Der Grundumsatz sinkt durchschnittlich um bis zu 100–200 kcal/Tag.
  • Verschiebung der Körperzusammensetzung: Es kommt zu einem Abbau von Muskelmasse und einer Zunahme des viszeralen Fetts.
  • Zunahme von Insulinresistenz: Ein Östrogenmangel kann die Insulinsensitivität verschlechtern, was die Fettspeicherung begünstigt.  [1, 2, 3, 4]

Auch der Lebensstil spielt eine Rolle: Weniger Bewegung, mehr Stress, verändertes Essverhalten – all das kann sich aufs Gewicht auswirken.
➚ Mehr dazu in unserem Artikel Gewichtszunahme in den Wechseljahren

Realistische Ziele für eine nachhaltige Gewichtsreduktion

Körperliche Veränderungen in den Wechseljahren können verunsichern, besonders, wenn sich das vertraute Körpergefühl verändert. Viele Frauen stellen fest: Die Kleidung sitzt anders, die Zahl auf der Waage steigt scheinbar grundlos, das eigene Spiegelbild fühlt sich fremd an. Der Wunsch, etwas zu verändern, ist verständlich.

Wichtig ist: Abnehmen in den Wechseljahren funktioniert, aber langsamer als früher. Statt radikaler Diäten helfen realistische Ziele. Schon 5 bis 10 % weniger Gewicht bringen spürbare gesundheitliche Vorteile, etwa für Blutdruck, Blutzucker oder Gelenke. Für viele Frauen sind 6 Monate für 5 % Gewichtsreduktion und bis zu 12 Monate für 10 % ein guter, gesunder Rahmen, vorausgesetzt, die Maßnahmen sind langfristig umsetzbar und alltagsnah.

Der Fokus sollte nicht auf einer Idealfigur liegen, sondern auf einem Gewicht, mit dem man sich wohlfühlt. Wer kleine, erreichbare Etappen setzt, bleibt motiviert und kann sich über jeden Fortschritt freuen. [13]

➚ Einen interessanten Artikel über das Idealgewicht findest du auf der Website von zanadio: Idealgewicht – Was ist das eigentlich?

Mediterrane Ernährung – Schlüssel für gesundes Abnehmen

Eine ausgewogene Ernährung ist in den Wechseljahren besonders wichtig, nicht nur zur Unterstützung der Gewichtsregulation, sondern auch, um Muskeln, Knochen, Herz und Hormonhaushalt gesund zu halten. Die mediterrane Ernährung gilt hier als besonders geeignet: Sie ist nährstoffreich, entzündungshemmend und langfristig gut umsetzbar. [5]

Das sagt unsere Expertin

„Ich empfehle die mediterrane Ernährung besonders gern, weil sie nicht nur gesund und ausgewogen, sondern auch alltagstauglich ist. Sie liefert alle wichtigen Nährstoffe, schützt das Herz und hilft vielen Frauen in den Wechseljahren dabei, ihr Gewicht zu regulieren. Zusätzlich kommt auch der Genuss nicht zu kurz.”

Anna Schultz, Diätassistentin, B. Sc. Diätetik

Grundprinzipien der mediterranen Ernährung

Viele pflanzliche Lebensmittel: Gemüse, Hülsenfrüchte, Obst, Nüsse und Vollkornprodukte stehen täglich auf dem Speiseplan.

  • Gesunde Fette: Hochwertige Öle wie Olivenöl, reich an einfach ungesättigten Fettsäuren, ersetzen Butter und andere tierische Fette.
  • Wenig rotes Fleisch: Fleisch wird nur gelegentlich verzehrt, bevorzugt wird mageres Geflügel oder Fisch.
  • Fisch statt Wurst: Besonders fettreicher Fisch (z. B. Lachs, Makrele, Hering) liefert wertvolle Omega-3-Fettsäuren, die entzündungshemmend wirken.
  • Milchprodukte in Maßen: Naturjoghurt oder Käse werden regelmäßig, aber in moderaten Mengen gegessen.
  • Kräuter statt Salz: Gewürze und frische Kräuter bringen Geschmack – ohne den Blutdruck zu belasten.

Warum gerade diese Ernährung hilft

  • Liefert hochwertige Proteinquellen: Unterstützt den Muskelerhalt, regt den Stoffwechsel an und fördert die Sättigung
  • Reich an Ballaststoffen: Sättigt gut und unterstützt die Verdauung
  • Stabilisiert den Blutzucker: Vermeidet Heißhungerattacken
  • Entzündungshemmend: Kann Wechseljahresbeschwerden wie Gelenkschmerzen oder Hitzewallungen positiv beeinflussen
  • Herzgesund: Wirkt sich günstig auf Blutdruck, Cholesterin und Gefäße aus [5, 6]
Lebensmittel(gruppe)Vorteilhafte InhaltsstoffeVorteile für die Gewichtsabnahme
Gemüse (z. B. Brokkoli, Spinat, Tomaten)Ballaststoffe, Vitamine, Antioxidantiensättigend, fördern die Verdauung
Obst (z. B. Beeren, Zitrusfrüchte)Vitamine, Antioxidantienunterstützen u. A. das Immunsystem
Vollkornprodukte (z. B. Hafer, Quinoa, Vollkornbrot)Komplexe Kohlenhydrateregulieren Blutzucker und reduzieren Heißhunger
Hülsenfrüchte (z. B. Linsen, Kichererbsen, Bohnen)Ballaststoffe, pflanzliches Eiweißsättigen langanhaltend
Fettreicher Fisch (z. B. Lachs, Makrele, Sardinen)Gesunde Fette (vor allem mehrfach ungesättigte Fettsäuren)wirken entzündungshemmend, positive Wirkung auf das Herz-Kreislaufsystem
OlivenölGesunde Fette (vor allem einfach ungesättigte Fettsäuren)wirken entzündungshemmend, positive Wirkung auf das Herz-Kreislaufsystem, Geschmacksträger
Nüsse und Samen (z. B. Mandeln, Pistazien, Leinsamen)Gesunde Fette und pflanzliches EiweißUnterstützen die Sättigung, den Stoffwechsel, fördern die Verdauung
Fettarme Milchprodukte (z. B. Joghurt, Hüttenkäse)Eiweiß- und KalziumquelleFür Muskelerhalt und Knochengesundheit
Kräuter und GewürzeErsatz für KochsalzPositive Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System, entzündungshemmend

Die mediterrane Ernährung ist kein starres Konzept – sie lässt sich an individuelle Vorlieben anpassen. Entscheidend ist nicht Perfektion, sondern eine bewusste, nährstoffreiche Auswahl, die zum Alltag passt. [5, 6]

5 Erfolgsfaktoren für die Gewichtsreduktion

In den Wechseljahren gelten andere Spielregeln als mit 30 Jahren. Doch dein Ziel ist erreichbar! Ein bewusster und ganzheitlicher Ansatz ist der Schlüssel, um dein Gewicht erfolgreich und nachhaltig zu reduzieren.

1. Nachhaltig Abnehmen statt Diäten
Statt kurzfristiger Diäten, die meist nur Jojo-Effekte bringen, sind kontinuierliche Veränderungen im Alltag der Schlüssel. Studien zeigen: Nachhaltig abnehmen bedeutet, neue Gewohnheiten zu etablieren, die individuell umsetzbar und langfristig durchhaltbar sind – etwa durch kleine Portionenanpassungen, regelmäßige Mahlzeiten oder weniger verarbeitete Lebensmittel. [13]

2. Proteinreich, komplexe Kohlenhydrate und achtsam Essen
Eine eiweißhaltige Ernährung unterstützt den Muskelerhalt, regt den Stoffwechsel an und fördert die Sättigung. Gleichzeitig hilft es, Zucker und raffinierte Kohlenhydrate zu reduzieren – nicht dogmatisch, sondern in einem Maß, das zu deinem Lebensstil passt. Auch achtsames Essen (z. B. langsames Kauen, bewusste Pausen) kann viel bewirken. [7]

Das sagt unsere Expertin

„Eiweiß ist in den Wechseljahren besonders wichtig, es hilft, die Muskelmasse zu erhalten, macht lange satt und beugt Heißhunger vor. Mehr Muskeln bedeuten außerdem einen höheren Grundumsatz – das heißt: Der Körper verbrennt selbst in Ruhe mehr Kalorien, was das Abnehmen spürbar erleichtert.“

Anna Schultz, Diätassistentin, B. Sc. Diätetik

3. Bewegung gegen Muskelabbau
Regelmäßige körperliche Aktivität (150 Minuten pro Woche) unterstützt nicht nur den Kalorienverbrauch, sondern wirkt auch gegen den altersbedingten Muskelabbau. Besonders hilfreich ist die Kombination aus Ausdauertraining und gezieltem Krafttraining – denn Muskeln verbrennen auch im Ruhezustand Energie. Auch Alltagsbewegung zählt: Treppensteigen, Spaziergänge, Gartenarbeit. [8]

4. Schlaf & Stress
Schlafmangel und chronischer Stress wirken hormonell gegen die Abnahme. Beide beeinflussen das Hungergefühl und den Stoffwechsel negativ – etwa durch erhöhtes Cortisol. Ausreichender Schlaf (7–8 Stunden) und bewusste Stressreduktion – z. B. durch Yoga, Entspannungsübungen oder Routinen – fördern nicht nur das Wohlbefinden, sondern auch die Gewichtsregulation. [9]

5. Persönliche Betreuung & Austausch
Viele Frauen profitieren von professioneller Begleitung – z. B. durch qualifizierte Ernährungsfachkräfte, Ärzt:innen oder spezielle Programme für Frauen in der Menopause. Auch der Austausch mit anderen Betroffenen, z. B. in (Online-)Communities, kann motivieren und entlasten. Niemand muss diesen Weg allein gehen.

Wie finde ich eine qualifizierte Ernährungsfachkraft?

Diätassistent:innen und Ernährungswissenschaftler:innen mit geprüfter Zusatzausbildung sind Fachpersonen für individuelle, wissenschaftlich fundierte Ernährungstherapie, auch bei hormonellen Veränderungen wie in den Wechseljahren. Sie beraten kompetent und einfühlsam.

Wichtig zu wissen:

Der Begriff „Ernährungsberatung“ ist rechtlich nicht geschützt. Deshalb lohnt es sich, auf offizielle Abschlüsse oder Zertifizierungen zu achten – zum Beispiel:

  • Staatlich anerkannte Diätassistent:innen (z. B. über den Verband der Diätassistenten – VDD)
  • Ernährungswissenschaftler:innen mit Fortbildungen (z. B. zertifiziert über DGE, VDOE, VFED oder QUETHEB)

Tipp: Hausärzt:innen, Gynäkolog:innen oder Krankenkassen helfen bei der Suche, manche übernehmen sogar einen Teil der Kosten.

Hormontherapie: Kann sie beim Abnehmen helfen?

Die Hormonersatztherapie (HRT) kann bei ausgeprägten Beschwerden in den Wechseljahren Linderung verschaffen – darunter Hitzewallungen, Schlafprobleme oder Stimmungsschwankungen. Indirekt kann sie auch das Gewichtsmanagement erleichtern. Denn: Wer besser schläft, sich wohler fühlt und weniger unter Hormonchaos leidet, lebt oft aktiver, hat mehr Energie und isst bewusster.

Studien zeigen zudem: Östrogen kann helfen, die Insulinsensitivität zu verbessern und die Einlagerung von viszeralem Fett zu reduzieren – insbesondere in den ersten Jahren nach der Menopause. Auch der altersbedingte Muskelabbau kann durch Östrogengabe verlangsamt werden, was sich positiv auf den Grundumsatz auswirkt. Trotzdem ist eine HRT kein Mittel zur Gewichtsreduktion. Sie kann nur unterstützend wirken und sollte stets individuell und ärztlich abgestimmt erfolgen. [10]

Faktencheck: „Progesteron macht schlank“

Immer wieder kursiert die Annahme, dass Progesteron den Stoffwechsel ankurbelt und beim Abnehmen hilft. Die Datenlage dazu ist jedoch nicht eindeutig. Progesteron hat zwar Einfluss auf Wasserhaushalt und Stimmung – direkte Effekte auf den Fettstoffwechsel oder eine signifikante Gewichtsabnahme sind aber wissenschaftlich nicht belegt. Im Gegenteil: In einigen Studien zeigten sich unter reinen Gestagenpräparaten sogar tendenziell leicht negative Effekte auf das Körpergewicht. Eine Hormontherapie sollte daher niemals mit dem Ziel eingesetzt werden, Gewicht zu verlieren – sondern immer zur gezielten Behandlung medizinischer Beschwerden. [11, 12]

Fazit: Veränderung ist möglich – im eigenen Tempo

Die Wechseljahre bringen viele körperliche Veränderungen mit sich – auch beim Gewicht. Aber das bedeutet nicht, dass man dem machtlos ausgeliefert ist. Wer versteht, was im Körper passiert, kann bewusst gegensteuern. Realistische Ziele, eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung und ein liebevoller Blick auf sich selbst machen den Unterschied.

Jede kleine Veränderung zählt – nicht alles muss auf einmal perfekt laufen. Es geht nicht darum, alten Idealen hinterherzujagen, sondern sich im eigenen Körper wieder wohlzufühlen. Schritt für Schritt. In deinem Tempo. Und mit der Gewissheit: Es ist nie zu spät, um sich selbst etwas Gutes zu tun.

Quellen

[1] Tsuchiya, Y., Kaneko, H., Kobayashi, H., Suzuki, Y., & Sasaki, H. (2021). Basal metabolic rate and its determinants in postmenopausal women. Journal of Physiological Anthropology, 40(1), 1–8. https://doi.org/10.1186/s40101-021-00246-w

[2] Fenton A. (2021). Weight, Shape, and Body Composition Changes at Menopause. Journal of mid-life health, 12(3), 187–192. https://doi.org/10.4103/jmh.jmh_123_21

[3] Ko, S. H., & Jung, Y. (2021). Energy Metabolism Changes and Dysregulated Lipid Metabolism in Postmenopausal Women. Nutrients, 13(12), 4556. https://doi.org/10.3390/nu13124556

[4] Lemay, A., Turcot, L., Déchêne, F., Dodin, S., & Forest, J. C. (2010). Hyperinsulinemia in nonobese women reporting a moderate weight gain at the beginning of menopause: a useful early measure of susceptibility to insulin resistance. Menopause (New York, N.Y.), 17(2), 321–325. https://doi.org/10.1097/gme.0b013e3181b7c521

[5] Gonçalves, C., Moreira, H., & Santos, R. (2024). Systematic review of mediterranean diet interventions in menopausal women. AIMS public health, 11(1), 110–129. https://doi.org/10.3934/publichealth.2024005

[6] Bajerska, J., Chmurzynska, A., Muzsik, A., Krzyżanowska, P., Mądry, E., Malinowska, A. M., Walkowiak, J., & Czlapka-Matyasik, M. (2018). Weight loss and metabolic health effects from energy-restricted Mediterranean and Central-European diets in postmenopausal women: A randomized controlled trial. Scientific Reports, 8, 11170. https://doi.org/10.1038/s41598-018-29495-3

[7] Buckinx, F., & Aubertin-Leheudre, M. (2022). Sarcopenia in Menopausal Women: Current Perspectives. International journal of women’s health, 14, 805–819. https://doi.org/10.2147/IJWH.S340537

[8] González-Gálvez, N., Moreno-Torres, J. M., & Vaquero-Cristóbal, R. (2024). Resistance training effects on healthy postmenopausal women: a systematic review with meta-analysis. Climacteric : the journal of the International Menopause Society, 27(3), 296–304. https://doi.org/10.1080/13697137.2024.2310521

[9] ColumbiaDoctors. (2023, August 15). Can menopausal women sleep belly fat away? Columbia University Irving Medical Center. https://www.columbiadoctors.org/news/can-menopausal-women-sleep-belly-fat-away

[10] Bitoska, I., Krstevska, B., Milenkovic, T., Subeska-Stratrova, S., Petrovski, G., Mishevska, S. J., Ahmeti, I., & Todorova, B. (2016). Effects of Hormone Replacement Therapy on Insulin Resistance in Postmenopausal Diabetic Women. Open access Macedonian journal of medical sciences, 4(1), 83–88. https://doi.org/10.3889/oamjms.2016.024

[11] Santos, M. P., Cauduro, L. F. R., Ferreira, M. M., Martucci, L. F., Vecchiatto, B., Vilas-Boas, E. A., Américo, A. L. V., Pereira, R. O., Rogero, M. M., Fiorino, P., Evangelista, F. S., & Azevedo-Martins, A. K. (2023). Effect of Low-Dose Progesterone on Glycemic Metabolism, Morphology and Function of Adipose Tissue and Pancreatic Islets in Diet-Induced Obese Female Mice. Frontiers in bioscience (Landmark edition), 28(11), 312. https://doi.org/10.31083/j.fbl2811312

[12] Kalkhoff R. K. (1982). Metabolic effects of progesterone. American journal of obstetrics and gynecology, 142(6 Pt 2), 735–738. https://doi.org/10.1016/s0002-9378(16)32480-2

[13] Magkos, F., Fraterrigo, G., Yoshino, J., Luecking, C., Kirbach, K., Kelly, S. C., … & Klein, S. (2016). Effects of moderate and subsequent progressive weight loss on metabolic function and adipose tissue biology in humans with obesity. Cell Metabolism, 23(4), 591-601. https://doi.org/10.1016/j.cmet.2016.02.005

Mitwirkende Autor:innen

  • Anna ist Diätassistentin/Ernährungstherapeutin (B.Sc. Diätetik). Seit 2021 ist sie Teil von Sidekick – zunächst als direkte Ansprechpartnerin zur Unterstützung von Menschen mit Adipositas, heute als Verstärkung des Content-Teams für die Programme zanadio und MENO!. Als Mitglied im Verband der Diätassistenten – Deutscher Bundesverband e.V. (VDD) engagiert sie sich für eine starke ernährungstherapeutische Versorgung. In ihrer Freizeit trifft man sie oft sportlich unterwegs oder in der Küche – denn Kochen zählt zu ihren großen Leidenschaften.

  • Das MENO! Redaktionsteam setzt sich aus erfahrenen und qualifizierten Fachkräften unterschiedlicher Disziplinen zusammen. Dazu gehören Expert:innen aus den Bereichen Medizin, Ernährungswissenschaft/Ökotrophologie, Sport- und Gesundheitswissenschaften sowie der klinischen Psychologie. Unser Ziel ist es, allen Leser:innen verlässliche, gut verständliche und wissenschaftlich fundierte Gesundheitsinformationen zu bieten. Jeder Artikel wird sorgfältig auf Aktualität, Fachlichkeit und eine wertfreie Darstellung geprüft, um zu einer informierten und offenen Auseinandersetzung mit dem Thema beizutragen.

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